Dass die portugiesische Insel MADEIRA als absolutes Wanderparadies betitelt wird, ist längst kein Geheimnis mehr. Schon zum Sonnenaufgang tummeln sich Outdoor Fans an der Bergspitze, um zu Gipfelwanderungen aufzubrechen. Andere entscheiden sich vielleicht zunächst für eine Route am Meer entlang. Was aber alle ganz sicher während ihres Aufenthalts machen, ist eine Wanderung entlang der Levadas. Levadas sind kleine Wasserkanäle, die hauptsächlich im feuchten Norden der Insel vorkommen. Sie wurden einst zur Bewässerung der regenarmen Gebiete angelegt und werden heutzutage fast ausschließlich als Wanderwege genutzt. Von den schönsten Levada Wanderungen auf Madeira haben wir uns eine der allerschönsten ausgesucht: die Levada do Caldeirão Verde.

Die Levadas von Madeira 

In der Mitte Madeiras liegt eine Gebirgskette, die sich von Osten nach Westen erstreckt und somit die Insel in eine Nord- und eine Südhälfte teilt. Die meisten Wasserkanäle liegen im niederschlags-reicheren Nordteil von Madeira. Zudem begünstigen eine geringere Sonnenscheindauer sowie niedrigere Temperaturen die Verdunstung in diesem Teil der Insel. Mithilfe der Levadas wird das Wasser wird von hier aus zu den landwirtschaftlichen Anbaugebieten im Süden geleitet. In der Regel haben die Levadas nur ein sehr geringes Gefälle, da zum Teil große Strecken überwunden werden müssen. Das Wasser plätschert sanft durch die Berge, durch Tunnel und Täler hindurch. 

Die ersten Bewässerungskanäle wurden bereits im 15. Jahrhundert erbaut. Im Jahre 1650 begann der Ausbau der Levadas, da vor allem für den Anbau von Zuckerrohr mehr Wasser benötigt wurde. Es musste alles sehr schnell gehen und so wurden arabische und afrikanische Sklaven nach Madeira geholt. Die Arbeit war sehr gefährlich, denn die Arbeiter mussten in schwindelerregender Höhe halsbrecherischen Arbeiten verrichten. Mit der Entdeckung Brasiliens war schnell klar: dort kann viel mehr und besser Zuckerrohr angebaut werden. Als Folge verlor nach 1680 der Zuckerhandel auf Madeira an Bedeutung und der Ausbau der einem Levadas kam zum Erliegen.

Levada Madeira

Heute werden die Levadas von den Levaderos gehegt und gepflegt. Die Helden der Levadas halten quasi das Wasser im Fluss und sorgen dafür, dass das Wasser an den noch zu versorgenden Feldern ankommt. Ihre Arbeit besteht darin, die Levadas entlang zu gehen und auf ihren Wanderungen, die kleinen Kanäle von Laub, Ästen oder Felsbrocken zu befreien. In kleinen Hütten oder Nischen im Fels stehen immer wieder Rechen und Werkzeuge.

Unser Abenteuer entlang des Levada do Caldeirão Verde

Das Sprichwort „wie Sand am Meer” könnte auf Madeira durchaus „wie Wanderungen entlang der Levadas” heißen – es gibt eine Menge davon. Wir hatten uns für die Wanderung zum grünen Kessel, dem Caldeirão Verde entschieden. 

Wir waren gerade einen Tag zuvor angekommen und noch nicht Serpentinen erprobt, weswegen schon die Anreise sehr abenteuerlich war. Es ging immer weiter den Berg hinauf. Die Straße wurde enger und führte immer tiefer in den Wald hinein. Es nieselte. Google versagte bei der Straßenführung und so folgten wir den Schildern Richtung Queimadas. Als wir befürchteten uns verfahren zu haben, tauchte plötzlich ein großer Parkplatz und eine strohbedeckte Berghütte auf. Wir waren am Ziel. 

  • Levada do Caldeirão Verde

  • 12 Kilometer

  • 4 Stunden

  • Route: KOMOOT

Der Nebel waberte in Schwaden durch die Bäume und ließ die Casa de Abrigo das Queimadas wie in einem mystischen Märchen aussehen. Hinter der Hütte begann ein Wanderweg, über den sich großen schwarze Baumwurzeln schlängelten. Nach einer Weile kamen wir an einen Wasserfall, von dessen Absatz das Wasser in die Tiefe schoss.

fullsizeoutput 383c e1608911930269
Queimadas Forestry Park

Es hatte viel geregnet die letzten Tage und der Herr, der gerade ratlos vor dem Fluss stand, drehte sich zu uns um und sagte: „Tja, das ist wohl das Ende unserer Wanderung. Ich gehe die Strecke schon zum fünften Mal, aber so viel Wasser habe ich hier noch nie gesehen.” Im ersten Moment verunsicherte er uns. Doch wir packten unseren Mut und unsere Wanderstöcke und hangelten uns von Felsstein zu Felsstein auf die andere Seite.

Levada do Caldeirão Verde

Hier führte der Weg eine steile Treppe nach oben. Von nun an wanderten wir entlang der Mauern des Levadas. Zu unserer Linken die grünen moosbewachsenen Felswände an denen das Wasser in die Kanäle tröpfelte. Zu unserer Rechten: der Abhang, der aber meist mit einem kleinen Geländer abgeschirmt ist. Dahinter: Dschungel soweit das Auge reicht. Berge, dicht bewachsen mit grünen Puscheln. Die Sicht war an diesem Tag nicht die beste, aber aufregend war es trotzdem. Aufgrund des vielen Regens mussten wir immer wieder hinter oder sogar durch Wasserfälle durch und wurden immer nasser. 

Eine weitere neue Wander-Erfahrung waren Tunnel. Vier Tunnel befinden sich auf dieser Wanderung. Zwei von ihnen konnten wir nur geduckt durchqueren. Unsere Handylampen halfen uns zumindest grob den Weg zu finden, aber beim nächsten Madeira-Besuch werde ich ganz sicher eine Taschenlampe im Wanderrucksack haben.

Hinter den vier Tunneln geht es schließlich zum Caldeirão Verde. Wir waren also fast da – und trotzdem haben wir uns für die Rückkehr entschieden. Der Regen wurde immer doller und es war mittlerweile später Nachmittag im Dezember. Uns blieb nicht mehr so viel Zeit, bevor es dunkel wurde. Auf unserem Rückweg warteten noch einige brenzlige Stellen auf uns. Also entschieden wir uns zur Umkehr.

Tunnel Madeira
Levada do Caldeirão Verde

Wer jedoch weitergeht, den führen die letzten Schritte zum Amphitheater des Wasserfalls hinauf. Seit es 2019 einen heftigen Erdrutsch gab ist es jedoch verboten die Arena zu betreten, um sich dem Wasserfall (der 100 Meter senkrecht vom Felsen herab rauscht) zu nähern. Trampelpfade lassen erahnen, dass sich Wanderer diesem Verbot widersetzen, was aber wirklich sehr gefährlich ist. Beim letzten Erdrutsch wurden elf Menschen teilweise schwer verletzt. Ein solches Unglück sollte niemand heraufbeschwören.

Traumhafte Aussichten am Vereda dos Balcões

Spaziergang mit Grand Finale: Am Ende des Vereda dos Balcões Wanderweg erwartet dich eine spektakuläre Aussicht auf grüne Lorbeerwald-Berge. Wir haben die leichte Wanderung im Rahmen einer ganztägigen Jeep Tour gemacht.

Startpunkt der Wanderung liegt in einer Kurve der Regionalstraße ER 103, in dem kleinen Dorf Ribeiro Frio. Wir gingen den gepflasterten Weg einen kleinen Hügel hinauf, hinter dem er in einen Waldweg übergeht und dem Levada von Serra do Faial folgt. Es geht durch dichten Lorbeerwald und über moosbedeckte Brücken. 

Hinter einer Kurve führt ein kleinerer Pflastersteinweg, gesäumt von knorrigen Bäumen, die letzten Meter zum Aussichtspunkt entlang. Der Blick über die grünen Berge und Täler ist überwältigend. Buchfinken und Bachstelzen setzten sich neben uns auf das Geländer und zwitscherten aufgeregt, als wollten sie uns nochmal deutlich machen, wie einmalig schön es hier ist.

Vereda dos Balcões

Neben dem Gezwitscher hörten wir in der Ferne die Wasserfälle rauschen. Die starke Kraft des Wassers wird vom Wasserkraftwerk von Fajã da Nogueira genutzt. Das Werk erzeugt Energie mit Wasser aus den Stauseen und versorgt die gesamte Gemeinde Santana mit Strom.

Wir gingen nicht den kompletten Weg zurück, sondern bogen bei einer kleinen Berghütte ab, die uns direkt auf die Landstraße zurück führte. Dort bei einem Restaurant wartete schon unser Guide auf uns, um die Jeep Tour fortzusetzen.

  • Vereda dos Balcões

  • 3 Kilometer

  • 1,5 Stunden

  • Route: KOMOOT

Die Wanderung entlang des Levada von Serra do Faial ist sehr einfach und verläuft meist ebenerdig, ohne anstrengende Steigungen. Es handelt sich nicht um einen Rundweg. Die Strecke ist jeweils 1,5 Kilometer lang. Wir haben auf dem Rückweg eine Abzweigung an einem kleinen Häuschen genommen, um zu einem Restaurant in Ribeiro Frio zu gelangen.

Levada das 25 Fontes & Levada do Risco

Die Wanderung entlang des Levada das 25 Fontes ist eine der beliebtesten und somit auch eine der meist frequentiertesten. Es zahlt sich aus, schon früh aufzubrechen oder auch bei nicht absolut klarer Sicht loszumarschieren.

  • Levada das 25 Fontes & do Risco

  • 11 Kilometer

  • 3,5 Stunden

  • Route: VISIT MADEIRA

Der Startpunkt der Wanderung liegt an der LANDSTRASSE ER 110. Nach etwa zwei Kilometern erreichst du eine Gabelung, bei der du einen Abstecher entlang des Levada do Risco machen kannst. Der Umweg ist pro Strecke nur etwas 800 Meter lang und lohnt sich, weil dich am Ende der imposante, senkrecht durch die Felsen stürzender Risco Wasserfall erwartet. 

Zurück an der Gabelung folgst du den Schildern des Levada das 25 Fontes. Die Verbindung zwischen den zwei Wegen führt dich durch einige Stufen hinunter durch dichten Wald. Nicht vergessen: die musst du beim Rückweg wieder hoch. 

Bestenfalls bist du aber gut ausgeruht, denn nach insgesamt fünf Kilometern erreichst du die 25 Fontes. Mehrere kleine Wasserfälle rieseln sanft die Felswand, die an ein Amphitheater erinnert, hinunter. Weinreben und Grünpflanzen ranken in die Lagune hinab. Dies ist der perfekte Ort für eine ausgiebige Wanderpause, bevor es auf den Weg zurück geht.

Levada das 25 Fontes

Der mystische Märchenwald am Vereda do Fanal

Dieser Ort ist magisch und hat uns im ersten Moment absolut überfordert, weil wir das Gefühl hatten, ganz plötzlich in einer vollkommen anderen Welt gelandet zu sein. Leider war das Wetter nicht sehr gut an dem Tag als wir die Landstraße ER 209 entlang auf das Gebirgsplateau Paul da Serra fuhren. Wir dachten die ganze Zeit im Nebel um uns herum müsste es steil nach unten gehen. Irgendwann lichtete sich der Nebel etwas und wir befanden uns inmitten einer Art Steppe. Braune Gräser hatten den üppigen Wald abgelöst. 

Überall entlang der Landstraße befinden sich Parkplätze von denen aus Wanderungen in die mystischen Lorbeerwälder starten.

Der Wanderweg Vereda do Fanal beginnt mitten in der Hochebene Paul da Serra und endet am Forstgebäude in Fanal. Die Strecke führt sich durch einen Urwald aus Lorbeerwäldern, die hier auf Madeira Laurisilva heißen. Knorrige Bäume, deren Äste in alle Richtungen gewachsen sind, wachsen aus saftigem Moosboden empor. 

Seit Dezember 1999 zählt der Wald auf dem Plateau zum Weltnaturerbe der UNESCO.

Solltest du zu wenig Zeit oder Muße für die Wanderung haben: viele der urigen Bäume kannst du auch von der Straße aus sehen. Für ein paar Bilder brauchst du nur am Straßenrand halten und ein paar Meter in den Wald gehen. 

Laurel Forest Madeira

Das Badeparadies am Levada do Alecrim

Für den Levada do Alecrim solltest du vorsichtshalber Badesachen einpacken, denn der Wanderweg führt zu einem Wasserfall mit Swimming Pool

Ausgangspunkt für die Wanderung ist in der Nähe des Parkplatzes für den Levada das 25 Fontes. Dementsprechend voll könnte es hier sein. Wie immer solltest du früh aufbrechen, da die Massen meist erst gegen Mittag hier ankommen.  

Hinterm Parkplatz führt der Wanderweg rechts entlang. Lass’ dich nicht von anderen Wanderern verwirren, die sich auf den Levada das 25 Fontes Weg machen. Die Wanderung am Levada do Alecrim führt oberhalb des anderen Wanderweges entlang. Die Strecke von sieben Kilometern ist leicht zu schaffen. 

Immer wieder kommst du an kleinen Wasserfällen und Pools entlang. An einer Stelle verläuft der Levada so steil, dass er an eine Wasserrutsche erinnert. Vielerorts hast du einen fantastischen Ausblick auf das Rabaçal-Tal und den Ribeira da Janela.

Nach etwa drei Kilometern erreichst du die kleinen Lagoa Dona Beja Wasserfälle. Hier plätschern zahlreiche Rinnsale in natürliche Pools. Diese Gegend ist besonders bei Canyoning-Sportlern beliebt. Also wundere dich nicht, wenn sich plötzlich jemand den Wasserfall hinunter hangelt. Von hier aus ist es nicht mehr weit bis zum großen Lagoa Dona Beja Wasserfall, in dessen Pool du eine kleine Badepause einlegen kannst. Wenn du ein Stückchen weiterwanderst, kannst du auf den Wasserfall hinauf klettern, was dir nochmal eine ganz andere Perspektive auf den Pool beschert. 

Lagoa Dona Beja
Lagoa Dona Beja

Tipps für deine Levada-Wanderung auf Madeira

  • Die Wanderwege auf Madeira sind meist mit PR (Pequenas Rotas ) gekennzeichnet. Es handelt sich dabei um empfohlene Wanderrouten, die permanent gewartet werden. Auf Madeira gibt es Wanderwege von PR1 bis PR23 und auf Porto Santo von PR1 bis PR3. 
  • Wenn du keine Wanderschuhe hast, solltest du dringend Sneaker mit vernünftigem Profil anziehen. Hohe Luftfeuchtigkeit, Regenschauer, Wasserfälle und übertretende Levadas können die Wege rutschig machen. Ich empfehle dir auf jeden Fall Wanderschuhe. Falls du zum Umknicken neigst, solltest du hohe Schuhe tragen. 
  • Auf Madeira liegst du mit Zwiebellook immer richtig. Auch wenn es im Tal warm ist, kann es oben in den Bergen sehr kühl sein. Außerdem ist die Insel nicht umsonst so herrlich grün: Es kann immer wieder zu spontanen Regenschauern kommen. 
  • Bei uns waren es nicht nur Regenschauer, sondern am Tag unserer Levada Wanderung permanenter Regen gepaart mit Wasserfällen, unter denen wir durchlaufen mussten. Es empfiehlt sich daher, Wechselklamotten im Auto zu haben. 
  • Ich bin auf Madeira zum ersten Mal mit Wanderstöcken gewandert und bin sehr glücklich darüber. Die Stöcker boten uns häufig eine große Hilfe beim Durchqueren von kleinen Flüssen oder Wasserfällen. Außerdem haben viele Wanderwege steile Treppen oder eine ordentliche Steigung. Auch da können Wanderstöcke unterstützen und die Knie schonen. 
  • Was in deinem Rucksack definitiv nicht fehlen sollte: eine Taschenlampe. Wir hatten keine dabei und sind die Tunnel mit unseren Handylampen durchwandert. Das ging auch, aber war verdammt dunkel – besonders bei längeren Tunneln. Ich würde es nicht nochmal ohne Taschenlampe machen. 
  • Und zum Schluss noch ein kleiner Hinweis: entlang der Wanderwegen gibt es keine Toiletten. Bei längeren Wanderungen stell’ dich also auf Wildpinkeln ein. 

Madeira Landschaft

FAQ für deine Reise nach Madeira

Anreisen & Rumreisen

Wie komme ich am besten nach Madeira?
Die aktuell einzige Möglichkeit nach Madeira zu reisen ist per Flugzeug, da es derzeit keine Fährverbindungen vom portugiesischen Festland nach Madeira gibt. Der Cristiano Ronaldo Airport im Westen der Insel wird von zahlreichen internationalen Fluggesellschaften angeflogen. Von vielen deutschen Flughäfen aus gibt es Direktverbindungen. Wir sind mit TUIFly direkt von Hamburg nach Madeira geflogen. 

Ponta de Sao Lourenco

Brauche ich ein Auto auf Madeira?
Ich würde dir absolut ein Auto für Madeira empfehlen, so kannst du spontaner Ausflüge machen und bist flexibel. Das öffentliche Verkehrsnetz in Form von drei verschiedenen Buslinien (in und um Funchal, Ost und West) ist zwar vorhanden, stellt dich aber vor große organisatorische Herausforderungen. Allerdings sollte es sich um eine sichere Fahrer*in handeln; die Berge und Serpentinen sind sehr abenteuerlich.

Ich buche meinen Mietwagen (und das ist keine Werbung, sondern Überzeugung) immer über BILLIGER-MIETWAGEN.DE. Hier finde ich immer die besten und günstigsten Angebote und der Service war ebenso bisher immer einwandfrei. Der Benzinpreis auf Madeira liegt ein kleines bisschen über dem in Deutschland. 

Solltest du kein Auto mieten wollen, gibt es die Möglichkeit, dir ein Taxi zum Tagessatz zu mieten. Der liegt bei ungefähr 100,00-120,00 EUR für einen ganzen oder 60,00 EUR für einen halben Tag (Taxi mit vier Personen). 

Eine weitere tolle Erfahrung ist eine JEEP TOUR. Die haben wir sogar trotz eines Mietwagens gemacht. Die Geländewagen bringen dich zu Orten, an die auch dein Auto nicht kommen würde. Außerdem haben die Guides eine Menge spannender Geschichten über Madeira zu erzählen. Wir haben die East Tour mit ADVENTURELAND gemacht und waren absolut begeistert. Die Tour kostete 45,00 EUR pro Person und dauerte mehr als acht Stunden.

Reisezeit

Wann ist die beste Reisezeit für Madeira?
Die Temperaturen auf Madeira sind das ganze Jahr über angenehm stabil. Selbst im Winter liegt die durchschnittliche Temperatur bei 19 °C. Im Sommer klettert sie auf ungefähr 26 °C. 

Allerdings ist es auf den Bergen meist deutlich kühler, so dass du beim Wandern auf jeden Fall extra Kleidung im Rucksack haben solltest. Für Badeurlaub eignen sich die Monate von Mai bis September am besten. Dann hat sich das Meer auf rund 25 °C aufgeheizt. 

Im Norden der Insel kann es häufiger zu Regenschauern kommen, während es im Süden meist subtropisch warm ist. Von November bis März ist Regenzeit auf Madeira, allerdings handelt es sich dabei im Schnitt auch nur um fünf bis sieben Regentage pro Monat. Meist regnet es nur schauerartig in vereinzelten Regionen, so dass du auch getrost im Winter nach Madeira reisen kannst. Ein weiterer großer Vorteil ist, dass es in dieser Zeit nur wenige Urlauber auf der Insel gibt und du die wunderschöne Natur fast für dich alleine hast. 

Casas da Levada Madeira

Unterkunft

Welche Unterkünfte auf Madeira sind empfehlenswert?

CASAS DA LEVADA
Rua da Lombadinha
Corujeira nº 20 Ponta do Pargo
9385-237 Estreito da Calheta

Preis: DZ ab 81,00 EUR

Zu Hause auf dem Land. Zwischen sanft plätschernden Levadas stehen traditionelle Natursteinhäuser, von deren Fenstern aus du bis ans Meer sehen kannst. Vor der Terrasse wachsen Äpfel und Kräuter. Daneben unterhalten sich die Schafe mit den Enten, Häschen und Hühnern. Der große Infinity-Pool ist auf einer Seite von einem Koi Teich eingefasst. Ich fühlte mich hier wirklich wie im Paradies!

VILA LUSITÂNIA
Rua Fundacão Zino 26
9000-120 Funchal

Preis: DZ ab 31,00 EUR

Die Vila Lusitânia hat gerade eine große Sanierung hinter sich. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob das am Hang der Hauptstadt Funchal gelegene Gästehaus das überhaupt nötig gehabt hätte. Alles ist tadellos sauber und gepflegt. Die Terrasse wirkte auf mich immer wie frisch gebohnert und obwohl sich überall Pflanzen entlang ranken, schwomm kein bisschen Grünzeug im Pool. Unser Zimmer war für zwei Personen vollkommen ausreichend groß geschnitten und hatte einen Balkon mit Meerblick. Das alles (bei Bedarf auch Frühstück für 6,00 EUR) und einen wahnsinnig freundlichen Service gibt es für einen unvergleichlich günstigen Preis.

Weitere Unterkünfte auf Madeira findest du HIER.

Offenlegung: Unsere Reise nach Madeira entstand teilweise in Zusammenarbeit mit Visit Madeira. Die beschriebenen Eindrücke sind meine eigenen. Ich habe mich wirklich unheimlich in die schöne Insel verliebt. 

Und noch eine kleine Info: dieser Artikel enthält Affiliate-Links. Wenn du hierüber buchst, erhalte ich eine kleine Provision, die dem Erhalt dieses Blogs dient. Für dich entstehen keine Mehrkosten.